Was kostet eine Website 2026? Ein ehrlicher Preis-Guide
„Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage, die ich als Entwickler höre – und die ehrlichste Antwort lautet zunächst: Es kommt darauf an. Eine einfache Visitenkarten-Seite und ein vollwertiger Online-Shop trennen Welten, sowohl im Aufwand als auch im Preis. Pauschale Zahlen aus Werbeanzeigen helfen Ihnen deshalb selten weiter.
Damit Sie trotzdem ein realistisches Gefühl bekommen, erklärt dieser Guide nüchtern, was den Preis einer Website 2026 wirklich bestimmt, welche Spannen je nach Umsetzungsweg üblich sind, welche laufenden Kosten danach auf Sie zukommen – und warum das vermeintlich günstigste Angebot am Ende oft das teuerste ist.
Was den Preis einer Website bestimmt
Der Preis hängt fast vollständig vom Umfang und von den Funktionen ab, nicht von einem geheimnisvollen „Marktwert". Diese Faktoren machen den größten Unterschied:
- Anzahl der Seiten: Ein Onepager (eine durchscrollbare Seite) ist deutlich günstiger als eine mehrseitige Business-Website mit Startseite, Leistungen, Über uns, Blog und Kontakt.
- Funktionen: Ein simples Kontaktformular ist Standard. Online-Terminbuchung, Mitgliederbereiche, mehrsprachige Inhalte, Filter oder ein Warenkorb erhöhen den Aufwand spürbar.
- Shop ja oder nein: Sobald echte Bezahlung, Produktverwaltung, Versand und Steuerlogik dazukommen, sind Sie in einer anderen Preisklasse.
- Design: Ein sauberes, template-basiertes Design ist günstiger als ein komplett individuelles, auf Ihre Marke zugeschnittenes Layout.
- Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder selbst, sparen Sie. Müssen Texte, Fotos oder Logos erst erstellt werden, kostet das zusätzlich.
Eine seriöse Preisangabe entsteht also immer erst nach einem kurzen Gespräch über Ihr konkretes Vorhaben – alles andere wäre geraten.
Realistische Preisspannen: Baukasten, Freelancer, Agentur
Es gibt grob drei Wege, eine Website umzusetzen, mit sehr unterschiedlichen Kostenstrukturen:
- Homepage-Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace u. a.): rund 10–40 € pro Monat. Sie bauen selbst, zahlen dauerhaft und bleiben im System des Anbieters. Günstig im Einstieg, aber Ihre Zeit und die laufenden Gebühren summieren sich, und individuelle Wünsche stoßen schnell an Grenzen.
- Freelancer / selbstständige Entwickler: Onepager meist ab ca. 600–1.500 €, mehrseitige Business-Websites ca. 1.500–5.000 €, Shops ab ca. 3.000 €. Sie bekommen ein fertiges, individuelles Ergebnis und einen festen Ansprechpartner – ohne Agentur-Overhead.
- Agentur: oft ab 5.000 € für eine Business-Website, Shops gerne im fünfstelligen Bereich. Dafür mehr Personal und Prozesse, aber auch höhere Gemeinkosten, die Sie mitbezahlen, und meist ein wechselnder Ansprechpartner.
Diese Zahlen sind Orientierung, keine Festpreise – der tatsächliche Aufwand entscheidet.
Die laufenden Kosten nicht vergessen
Der Erstellungspreis ist nur ein Teil. Eine Website verursacht danach laufende Kosten, die viele unterschätzen:
- Domain (z. B. .de-Adresse): meist 5–20 € pro Jahr.
- Hosting (der Server, auf dem die Seite liegt): je nach Anspruch ca. 3–30 € pro Monat. Für DSGVO-Konformität ist ein Hosting auf deutschen bzw. EU-Servern empfehlenswert.
- Wartung & Updates: Sicherheitsupdates, Backups, kleine Änderungen. Bei einfachen, sauber gebauten Seiten überschaubar; bei WordPress mit vielen Plugins höher, weil mehr aktualisiert und überwacht werden muss.
- Optional: SSL-Zertifikat (heute meist kostenlos enthalten), professionelle E-Mail-Adressen, gelegentliche Content-Pflege.
Rechnen Sie diese Posten von Anfang an ein, damit Ihr Budget realistisch bleibt – eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern ein kleines, dauerhaftes Stück Infrastruktur.
Warum „günstig" am Ende oft teuer wird
Sehr niedrige Angebote klingen verlockend, haben aber häufig versteckte Folgekosten. Typische Muster:
- Unfertige Basis: Fehlende mobile Optimierung, langsame Ladezeiten oder schlechte Auffindbarkeit bei Google müssen später teuer nachgebessert werden.
- Rechtliche Lücken: Fehlendes oder fehlerhaftes Impressum, kein sauberer Datenschutz, von externen Servern geladene Schriften oder ungefragtes Tracking können Abmahnungen nach sich ziehen – ein einziger Vorfall kostet mehr als die ganze Website.
- Abhängigkeit: Manche Anbieter sperren Sie in ihr System ein, sodass ein Wechsel praktisch einem Neubau gleicht.
- Nachträgliche „Extras": Was im Lockangebot fehlt, wird einzeln berechnet, bis der Endpreis deutlich über dem seriösen Erstangebot liegt.
Günstig ist nicht automatisch schlecht – aber prüfen Sie, was wirklich enthalten ist: mobile Darstellung, Tempo, rechtssichere Pflichtseiten und ein sauberer technischer Unterbau gehören zur Substanz, nicht zum Aufpreis.
Beispiel: transparente Festpreise bei DevPars
Damit Sie sehen, wie konkrete, ehrliche Preise aussehen können, hier mein eigenes Modell als selbstständiger Senior-Entwickler aus Essen. Alles sind Festpreise ohne Abo-Zwang, damit Sie vorab wissen, woran Sie sind:
- Onepager ab 490 €
- Business-Website (mehrseitig) ab 790 €
- Online-Shop ab 1.490 €
- Individuelle Software, APIs & Automatisierung 79 €/Std. bzw. 632 €/Tag
- Wartung ab 19 €/Monat – optional, kein Zwang
In diesen Preisen steckt echte Entwicklung statt eines bloßen WordPress-Templates: DSGVO-konform mit Hosting auf deutschen Servern, selbst gehosteten Schriften, ohne unnötiges Tracking und mit rechtssicherem Impressum und Datenschutz. Sie haben dabei einen festen Ansprechpartner statt eines Agentur-Apparats – das spart Overhead und Aufschlag. Auf Wunsch baue ich auch zweisprachige Deutsch-Persisch- bzw. RTL-Websites, was im deutschen Markt kaum jemand anbietet.
So finden Sie den richtigen Preis für Ihr Projekt
Statt nach der billigsten Zahl zu suchen, gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
- Ziel klären: Soll die Seite informieren, Termine bringen, verkaufen? Daraus folgt der nötige Umfang.
- Muss vs. Kann trennen: Welche Funktionen brauchen Sie zum Start wirklich, was kann später kommen? Das hält den Einstiegspreis schlank.
- Vergleichbare Angebote einholen: Achten Sie nicht nur auf die Summe, sondern darauf, was enthalten ist – inklusive Mobiloptimierung, Rechtstexten und laufender Pflege.
- Festpreis bevorzugen: Ein klarer Festpreis schützt Sie vor bösen Überraschungen besser als ein vager Stundenrahmen.
Wenn Sie für Ihr konkretes Vorhaben eine ehrliche Einschätzung möchten, schildern Sie mir kurz Ihr Ziel und den ungefähren Umfang – Sie bekommen eine nachvollziehbare, faire Preisangabe ohne Verkaufsdruck. Ein erstes Gespräch dazu ist unverbindlich und kostenlos.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website 2026?
Was kostet eine Website pro Monat an laufenden Kosten?
Baukasten, Freelancer oder Agentur – was ist günstiger?
Warum sind sehr günstige Website-Angebote oft ein Risiko?
Warum nennt DevPars feste Preise statt nur Stundensätze?
Faire Einschätzung für Ihr Projekt
Schildern Sie mir kurz Ihr Ziel und den ungefähren Umfang – Sie bekommen eine nachvollziehbare, faire Preisangabe als Festpreis, ohne Verkaufsdruck. Das erste Gespräch ist unverbindlich und kostenlos, 100 % remote deutschlandweit oder persönlich im Raum Essen/Ruhrgebiet.